Schuldrecht: Wird die Wohnung auf die Mama übertragen, damit der Gläubiger in die Röhre schaut…

Wohnungskündigung: Wenn der Eigentümer seine Mieter nur "loswerden" will...

Überträgt ein überschuldeter Wohnungseigentümer das Anwesen auf seine Mutter, bevor sein Gläubiger aktiv werden kann, die Bleibe durch Vollstreckung zu versilbern, um aus dem Erlös seine Forderung erfüllt zu bekommen, so handelt es sich um eine “vorsätzliche Gläubigerbenachteiligung”, die rückgängig zu machen ist. Der Sohn habe diese Folge bei Abschluss des Vertrages mit seiner Mutter erkannt und “zumindest billigend in Kauf genommen”. (Hier ging es um eine Schuld in Höhe von 15.000 €.) (BGH, IX ZR 50/12)

Quelle: IVD West/ Redaktionsbüro Wolfgang Büser